IMG_8431.jpg

TO DO's VOR ORT

Angekommen in den USA beginnt in vielen Dingen erst so richtig die Arbeit. Zum einen können und müssen viele Dinge erst lokal organisiert werden, zum anderen wollte man einige Sachen nicht von Deutschland aus entscheiden oder umsetzen.

 

Vor allem benötigen wir ein amerikanisches Bankkonto, die Social Security Card und für Svenja eine Arbeitserlaubnis.

Dann kommt noch die Wohnungs- und Autosuche dazu. Sowie eine Gemeinde in der wir uns wohl fühlen.

 

Hürden

Hier angekommen, wurde unsere Tatkräftigkeit erst einmal ein wenig gedämpft. Denn alles hängt hier miteinander zusammen. Hast du das eine nicht, bekommst du das andere auch nicht. Never ending story...

 

Bank

Wir fuhren als erstes zur Bank. Hier mussten wir zunächst feststellen, dass wir nur ein Bankkonto eröffnen können, wenn wir einen festen Wohnsitz (nein das Apartment gehört nicht dazu) haben, oder Alex zumindest seinen ersten Paycheck erhalten hat. Merkt euch das also wenn ihr in die USA Auswandern wollt. Lasst eure Heirats- und Geburtsurkunden vorab übersetzen und beglaubigen. Das hilft enorm um einige Dinge hier zu erledigen.

 

Social Security Card

Die Social Security Card, so erklärte uns der nette Herr das, könnte für Svenja ein etwas längerer und komplizierterer Prozess werden, da Svenja noch keine Arbeitserlaubnis hatte und zudem die Heiratsurkunde erst noch übersetzt und beglaubigt werden muss.

 

Wie du siehst, es ist alles machbar und bisher haben wir auch wirklich immer richtig nette Leute bei der Bearbeitung gehabt. Allerdings zieht sich das Ganze leider länger, als erwartet.

 

Neues Auto

Uns war es wichtig, in den ersten Wochen ein Auto zu kaufen. Wir haben uns einige Tage Zeit genommen und sind hier die lokalen Autohäuser abgefahren. Im dritten Autohaus fanden wir bereits etwas passendes. Uns war es wichtig, dass das Auto auch als Schlafmöglichkeit dienen kann und vor allem bezahlbar ist.

Wir fanden einen sehr netten Autoverkäufer, der, wie sich wenig später sogar herausstellte, sogar in dieselbe Church, wie wir, ging. Er lud uns direkt zu seinem nächsten Barbecue ein.

Wir hatten uns auf einige Kosten hier eingestellt und waren froh, etwas Erspartes zu haben. Da wir hier weder eine feste Wohnung haben, noch ein Bankkonto mit einer Credit-History, hätten wir kein Auto auf Kredit kaufen können.

 

Neue Wohnung

Wir sind ehrlich mit euch, wir haben uns um eine Wohnung erst zwei Wochen vor dem geplanten Ankommen unseres Containers gekümmert. Ursprünglich war geplant, uns einen Makler zu suchen, der sich um das alles kümmern wird. Da wir aber zufällig einen Makler in unserem Freundeskreis hatten, bekamen wir von ihm zwei Tipps. Wir schrieben die zwei Communities an und vereinbarten für den darauffolgenden Tag jeweils einen Termin. Das erste Apartment  gefiel uns nicht und war uns für die Größe auch ein wenig zu teuer. Zudem war keine Waschmaschine in dem Apartment. Der zweite Termin war direkt im Anschluss und wir waren auf Anhieb begeistert! Die Wohnung war groß, hell, hatte alles, was wir brauchten. Die Anlage war gepflegt und super modern.

Wir bewarben uns noch vor Ort. Wer sich noch nie in Amerika für eine Wohnung beworben hat, hier einmal kurz etwas zum Ablauf: Wir haben einen großen Stapel Zettel erhalten, die wir erstmal ausfüllen sollten. Danach werden unsere Daten in ein Computerprogramm eingegeben, welcher uns komplett durchleuchtet und ein Führungszeugnis ausstellt. Eigentlich sprach alles gegen uns. Die fehlende Credit History, die fehlende Social Security Card und und und. Letztendlich bekamen wir die Wohnung trotzdem! Das zeigt wieder einmal, dass Sympathie und persönliche Überzeugung oft mehr bringt als das, was auf dem Papier steht!

786A6529_edited.jpg

Svenja & Alex

Das sind wir!

Die wichtigsten Reisetipps findest du