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NEW YORK & MIAMI

In diesem Bericht möchte ich dir über unsere USA Reise von New York über Miami nach Gulf Shores berichten.

Wir flogen 2018 Non-Stop von Düsseldorf nach New York, was für uns mit einer Flugzeit von knappen 6 Stunden sehr angenehm war.

New York ist relativ teuer und so haben für uns für eine preiswerte AirBnB Lösung entschieden. Tatsächliche war das unsere erste AirBnB Buchung - Ein Bad für 3 Parteien, keine Küche, keinen Fernseher (wer braucht schon einen Fernseher, wenn er New York haben kann), dafür eine Mikrowelle, einen Wasserkocher und stilles Wasser for Free. Was will man mehr?!

Wir sind da auch nicht so, dadurch dass wir uns in New York auch nur 3 Tage aufgehalten haben und auch nur zum schlafen im Apartment waren, war das alles sehr akzeptabel.

Tagsüber waren wir wirklich nur unterwegs und Abends im Zimmer gab es dann nur noch etwas schnelles zu Essen auf die Hand oder die gute alte 5 Minuten Terrine. Gourmet Essen vom Feinsten ;-) , aber nach einem langen Tag und ca. 22 km zu Fuß ist einem alles Recht, was man abends gemütlich im Bett schlürfen kann.

New York ist schrill, laut, bunt und sehr vielfältig.

Es gibt unzählige Shops, Bars, Clubs, Restaurants, Museen und vieles mehr. Man könnte sicher auch eine Woche oder länger hier verbringen und hat nicht alle Touristenattraktionen abhaken können.

Auf unserer Liste standen viele Dinge für die paar Tage. Das World Trade Center Memorial, der Central Park, die Brooklyn Bridge, Long Island, Flat Iron, The High Line (eine alte begrünte S-Bahn Trasse komplett durch New York, welche man als Laufstrecke umgebaut hat) und eine Fahrt auf der Staten Island Ferry um die Freiheitsstatue zu sehen, auf dem Programm.

Was darf in New York natürlich auch nicht fehlen? Richtig, den Times Square. Wahnsinn was hier an Werbung auf einen einprasselt, wie viele Shops es gibt und wie viele bunte, verschiedene Menschen einem begegnen. Aus allen Nationen. Und doch merken wir eines immer wieder, während unserer Reisen - wir sind alle gleich! Egal woher du kommst, wie du aussiehst, ob viel oder wenig Geld, wir teilen uns diesen Planeten und sind alle nur eine bestimmte Zeit hier.

 

Also weiter geht’s. Nachdem ich mir kurz vorstellte, Alex würde mir hier mitten auf der berühmten, roten TKTS Treppe einen Antrag machen (ja, im Ernst, damals dachte ich kurz, dass wäre ein cooler Ort für einen Antrag), sind wir auch schon weiter gezogen Richtung One World Trade Center.

 

Und eins sage ich dir, schon alleine die Fahrt mit dem Fahrstuhl des One World Trade Centers lässt dir die Spucke wegbleiben. Der Turm hat eine Gesamthöhe von 541 m, welche mit dem Fahrstuhl in gerade einmal 47 Sek erklommen wird. Davon bekommt man wenig mit, denn alle Wände des Fahrtstuhls sind mit neun 75-Zoll Bildschirmen gepflastert und zeigen die Geschichte von New York und den Bau des One World Trade Centers in Video-Animation.

Wenn du dann oben angekommen bist, wirst du in einem Raum geführt bei der sich alle vor eine Wand stellen sollen. Nach einem Countdown fällt auf einmal ein Vorhang und man bekommt den ersten Blick aus dem 102. Stock, direkt an der Scheibe über ganz New York, Das war wirklich atemberaubend!

Du wirst über alle Gebäude, ach über die ganze Stadt blicken können und alles kommt einem nur noch winzig vor.

Wir können dieses Erlebnis wirklich nur jedem Empfehlen.

Wir haben außerdem festgestellt, dass die Mitarbeiter sehr kulant sind, wenn die Sicht an einem regnerischen Tag durch viele Wolken blockiert ist und man das im Vorhinein gebuchte Ticket um einen Tag verschieben möchte.

Einfach hingehen und fragen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Rockefeller Center haben wir bei leichter Abenddämmerung nach dem Sonnenuntergang besucht um New York in seiner Pracht bei Nacht zu sehen. Es ist Wahnsinn die vielen Lichter und das Leben in der Stadt von oben zu sehen, die niemals schläft. Wir empfehlen jedem beides auszuprobieren. Ein Gebäude bei tag und eins bei Nacht zu besichtigen. Beides ist einen Ausblick wert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem wir auch noch über die Brooklyn Bridge gelaufen sind, uns Long Island angeschaut haben und den letzten Abend im Central Park verbracht haben, hiess es auch schon wieder fertig machen für den nächsten Flug.

Uns haben die 3 Tage gereicht, da wir das Meer und die tropische Luft vermissten.

So stiegen wir nach Tag 3 in den Flieger und flogen ins sonnige Miami. Im Sommer ist es hier eher feucht und heiß, im Winter eher warm und trocken.

 

Die warme und tropische Luft raubte uns im ersten Moment fast den Atem, als wir den Flughafen verließen. In Miami haben wir insgesamt 5 Tage verbracht und viel am Strand gelegen und die Sonne nach dem kalten und regnerischen New York genossen. Wir wollten uns nach den vielen gelaufenen Kilometern erholen und die traumhaften Strände erkunden. Aber Vorsicht vor der Sonne! Wir haben uns hier trotz Schirm und Sonnencreme ordentlich den Pelz verbrannt, sodass wir unsere geplante Bootstour auf die Bahamas leider streichen mussten.

Hier haben wir den besten Burger unseres Lebens gegessen. Ja er hat seinen Preis, aber geschmacklich war es uns ein Vergnügen. Wenn du mal hier bist, können wir dir also das das Restaurant im Clevelander South Beach Hotel and Bar empfehlen - Achtung Suchtgefahr! Es handelt sich zudem nicht nur um ein Restaurant. Hier findest du auch eine Tanzfläche und einen Pool in dem zu lauter Musik den ganzen Tag und die Nacht gefeiert wird.

 

In Miami kann man insgesamt sehr gut feiern und essen gehen. Vor allem, wer es gerne extravagant mag, wird hier fündig.

An den Stränden finden oft Junggesellenabschiede statt und Bodybuilder trainieren an den Outdoor Sportparks in der prallen Sonne ihre Astralkörper.

 

Wer sich davon nicht beeindrucken lässt, dem können wir unbedingt eine Tour (am besten mit einem Mietwagen) zu den Everglades empfehlen. Nervenkitzel pur!

Hier gibt es geführte Touren durch die Everglades hindurch, auf kleinen Booten. Zu sehen bekommt man sowohl Alligatoren als auch Krokodile und auch mal Schildkröten.

Wir haben einige Krokodile gesehen und das war für uns ein absolutes Highlight, diese Tiere in freier Natur zu sehen.

In den Everglades haben wir aus einem Reiseführer ein Geheimtipp zu einer einsamen Straße (eigentlich Privatweg) erhalten, die an einem kleinen Fluss entlang ging. Hier fanden wir sogar Krokodilbabys in freier Wildbahn, natürlich beschützt durch die großen Eltern!

Anstatt auf die Bahamas zu fahren, haben wir uns dann für unseren letzten Tag für eine Tour in die City of Miami entschieden. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 143,1 km²

Da sich unser Hotel direkt am Oceans Drive befand, war es für uns nur ein Katzensprung zur Bushaltestelle, von der wir dann mit einem Bus in die Stadt fuhren konnten. Die Stadt ist riesig, sauber und definitiv einen Besuch wert. Wir waren am Hafen spazieren, etwas bummeln und haben es einfach genossen, uns die Gegend anzuschauen.

 

Der nächste Tag begann für uns früh, wir sind nach Alabama zu meiner Tante geflogen. Bei ihr fühlen wir uns immer richtig wohl. Haben unsere eigene kleine Wohnung dort, genießen die gemeinsamen Lagerfeuer und haben unseren Lieblingsstrand. Mehr zu Gulf Shores findest du hier: US South Coast :)

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Svenja & Alex

Das sind wir!

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