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MALEDIVEN

Ich begrüße dich hier auf den Malediven, wo das Wasser noch blauer ist, als du es dir je erträumen könntest und der Sand dir wie weicher Puder aus den Händen gleitet.

Die Malediven sind ein wahr gewordener Traum, so stelle ich mir das Paradies vor.

 

Wir hatten einen sehr angenehmen (non stop) Flug, auf dem es direkt romantisch los ging. Denn während des Fluges bekam eine Dame einen Heiratsantrag. Alle Fluggäste klatschten. Das war ein wunderschöner Einstieg.

Als wir gelandet waren, mussten wir am Flughafen noch in ein kleines Wasserflugzeug umsteigen und bis zu unserer kleinen Insel fliegen. Der Blick aus diesem kleinen Flugzeug war der Wahnsinn! Dieses himmelblaue und türkisfarbene Wasser und dazu die kleinen Sandhäufchen, die Inseln bildeten.

Die Zeit verging wie im Flug und wir waren damit beschäftigt, diese Kulisse mit unseren Kameras einzufangen.

Die Malediven bestehen aus vielen Inseln, mal groß mal klein, mal winzig und unbewohnbar.

Wir haben uns für eine recht kleine Insel, etwa so groß wie 2-3 Fußballfelder, entschieden, auf der wir in einem wunderschönen Wasserbungalow wohnten. Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich dir immer das Häuschen auf dem Wasser empfehlen (auch weil hier nicht so viel Ungeziefer ins Haus kommen kann, wie bei einem Strand-Häuschen :-P)

 

Ja, nun kommen wir zu den Aktivitäten, die die Malediven zu bieten haben. Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, ist die Auswahl übersichtlich. Wovon du hier natürlich zu Genüge hast, ist Wasser.  Wir haben hier zum Beispiel unsere ersten Tauchstunden absolviert, diverse Schnorchel-Touren mitgemacht und uns auf der Luftmatratze treiben lassen.

Wir hatten außerdem ein Fitnessstudio auf unserer Insel, einen Souvenir Shop und die Möglichkeit, ein Wassertaxi zu mieten, um andere größere Inseln zu erkunden.


Wie du siehst, kannst du neben purer Entspannung auch Action auf den Malediven bekommen.

 

Die Unterwasserwelt ist hier super vielfältig und bunt. Neben einigen bekannten Fischen, wie die dem Kugelfisch oder auch dem Anemonenfisch (aka Nemo) , gibt es hier u.a. Muränen, Haie, Rochen, Feuerfische, Walhaie und Schildkröten

Wir haben uns für dieser Reise Wasserschuhe gekauft, weil wir nicht wussten wie der Untergrund am Wasserbungalow ist. Auch um auf Nummer Sicher zu gehen und mit keinem der unter anderem giftigen Tiere am Sandboden in Kontakt zu treten. Grundsätzlich brauchst du auf den Malediven allerdings keine Wasserschuhe, da es nur Sandstrand gibt und keines der Tiere wirklich angriffslustig ist - außer den Mücken. Dazu gleich mehr..

Nach dem ersten Tag haben wir aber auch auf die Wasserschuhe verzichtet.

Leider sind die Malediven "vom Aussterben bedroht". Denn, wie du vielleicht noch nicht wusstest, liegen die Inselchen nur knapp 1,5 m über dem Meeresspiegel und durch den Klimawandel wird mit den Jahren immer ein bisschen mehr davon weggespült.

Auch dies ist auf einigen Inseln hier zu beobachten. Es kommt vor, dass manche Inselbetreiber mit Sandsäcken an einigen Inselecken versuchen, die Unterspülung der Insel zu vermeiden.

Auch deshalb ist es so wichtig, die Umwelt mit Respekt zu behandeln. Plastik in den Müll zu entsorgen und die Korallen zu schützen. Denn auch die Korallen rund um unsere Insel leiden. Durch den Tourismus und unsachgemäßes betreten und anfassen, sterben diese ab und nehmen den Tieren so ihren Lebensraum.

 

Wir durften einiges dieser wunderschönen Unterwasserwelt sehen. Auf unserem ersten echten Tauchgang mit Sauerstoff sind wir bis auf 13 meter abgetaucht und haben riesen Muränen, Haie und viele andere einzigartige Lebewesen sehen dürfen. Seit den Malediven hat es uns das Tauchen und Schnorcheln angetan. Seit den Malediven haben wir aber auch nicht wieder so ein farbenfrohes und vielfältiges Tierreiche unter Wasser gesehen. Auch die Kulisse an den kleinen Atollen sind atemberaubend. Um die Insel gibt es meist einen kleinen Korallenring der etwas 3-4 Meter tief ist. Anschließend fällt es bis zu mehreren hundert Metern tief ab und die Blicke verschwinden im tiefen gefühlt unendlichem Blau.

 

Wie diese Atolle entstehen ist nicht eindeutig und es gibt unterschiedliche Theorien von mehreren Wissenschaftler. Fakt ist, dass sie aus einem Korallenring bestehen und in der kegelförmig im Wasser und in der Mitte eine Lagune bilden.

Wenn du jetzt denkst, dass man sich hier nach 1 oder 2 Wochen langweilt, irrst du dich, oder hältst einfach nichts von Erholungsurlaub. Wie waren 15 Tage hier und wären auch gerne noch mal die gleiche Zeit hier geblieben. Wir haben viel gelesen, auf unserer Terrasse des Wasserbungalows gesessen und waren mindestens 2-3 Stunden am Tag im Wasser schnorcheln, schwimmen, auf der Luftmatratze treiben, usw.

Für mich ist dieser Urlaub auch noch aus einem anderen ganz bestimmten Grund unvergesslich geworden. Alex hat mich hier eines Abends, an unserem Jahrestag, an einem einsamen, beleuchteten Bootssteg gefragt, ob ich seine Frau werden will! Und so lebten sie glücklich und gesund bis an Ihr Lebensende. Ja das werden wir, aber nun zurück zu unserem Reisebericht :)

 

Auf unserer Insel war es so, dass grundsätzlich alles unter freiem Himmel war, bzw. höchstens mal ein Dach auf Stelzen über den Bereichen stand. Das Restaurant war offen, die Snackbar war offen und auch andere Aussichtsplattformen und Bars waren komplett offen. Wir hatten immer die frische Luft und Natur pur, um uns herum.

Vor allem die Bar, am Ende des Steges war jeden Abend ein Muss. Die Bar war so gelegen, dass wir den Blick weg von der Insel, auf das offene Meer hatten. Hier den Sonnenuntergang zu bestaunen (nicht umsonst hieß die Bar "Sunset Bar") und zu wissen, dass man am Ende der Welt, völlig umgeben nur von Wasser ist  - einfach unbeschreiblich schön.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Essen auf der Insel war sehr sehr gut und so wurde auch besonders darauf geachtet, dass nicht zu viel weggeschmissen wurde. Die Portionen zum Mittag waren nicht allzu groß, sodass man sich nachnehmen konnte wenn man wollte aber bei den meisten keine vollen Teller übrig blieben.

 

Wir empfehlen dir, unbedingt ein gutes Insekten-bzw. Mückenspray.

Die Mückenplage hängt hier von der Regenzeit ab. So waren wir beispielsweise im Oktober dort und konnten uns trotz Moskito Spray und Mückennetz über dem Bett kaum vor Mückenstichen retten. Wir waren wirklich übersät davon. Die Regenzeit ist etwa von April bis September/Oktober, sodass wir gerade nach der Regenzeit hier waren. Wir haben in unseren 2 Wochen nur einen 2 stündigen Schauer miterlebt.

Wir haben bisher die altbekannten Moskitospray namhafter Hersteller als auch reines Kokosöl probiert und keins von beiden hat uns wirklich überzeugt.

Zumal gerade künstlich hergestellte Mückensprays, unter anderem mit dem Wirkstoff DEET, allergische Reaktionen wir Hautreizungen hervorrufen kann. Ganz zu schweigen, was es mit der Umwelt macht.

Wir werden daher bei unserem nächsten Urlaub im tropischen Gebieten auf selbst hergestellte Mittelchen zurückreifen.

Das kannst du ganz leicht herstellen. Eine Anleitung dazu findest du bei unseren Reisetipps zur Reisemedizin.

Noch heute, nach vielen weiteren Reisen schwärmen wir von der Einzigartigkeit und der paradiesischen Kulisse. Und wenn uns jemand fragt, welche die schönste Reise bisher war, konnte bisher nichts die Malediven toppen. :)