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CHICAGO & MILWAUKEE

Für mich ging es im Februar 2020 für 4 Wochen nach Chicago, zum arbeiten. Ich arbeitete dort in einem Logistik Redesign Projekt mit. 4 Wochen lang war ich noch nie von Svenja getrennt. Deshalb entschieden wir, dass Svenja mich eine Woche besuchen sollte.

Damals stand bereits fest, dass ich (wenn alles gut läuft) die Möglichkeit bekommen sollte, das Projekt über die 4 Wochen hinaus, zu betreuen und für längere Zeit in die USA zu gehen. Wie es dazu kam und wie alles begann, erzähle ich euch in der Rubrik AUSWANDERUNG.

 

Als Svenja dann alleine, in meiner letzten Woche, nachflog, hatten wir uns einiges vorgenommen. Wir wollten die Zeit neben meiner Arbeit bestmöglich nutzen, um so viel wie möglich von Chicago und der Umgebung zu sehen. Leider hatten wir dann nur die Abends Zeit für uns.

Dafür war dann das Wochenende voll durchgeplant.

 

Mein Apartment befand sich in einem schönen, kleinen "Örtchen" Namens Kenosha und gehörte schon fast zu Pleasant Prairie. Richtig schön ländlich und dennoch direkt im Einzugsgebiet von Chicago. Um nach Chicago Downtown zu kommen, benötigte man nicht einmal eine Stunde.

 

Unter der Woche gingen wir oft Essen, besuchten einige Malls und Outlets und fuhren natürlich zum Lake Michigan, der 10 min. von unserem Apartment entfernt war. Der Lake Michigan ist so groß, dass man es eher als Meer bezeichnen kann. Man sieht kein Ufer auf der anderen Seite und selbst auf der deutlich schmaleren Seite würde das "überfliegen" ca. 20 Minuten dauern. Den Sommer kann man hier super am Strand verbringen.

 

Am Wochenende war dann Sightseeing in Chicago angesagt. Da ich ja bereits 3 Wochen hier war, konnte ich schon einiges von der Stadt kennen lernen und war deshalb ein guter Reiseführer. Ein Arbeitskollege hatte mir hier eine Menge Geheimtipps, Roof Top Bars und Clubs gezeigt.. Als Touri hätte man diese Orte nicht gefunden und hätte vor allem nicht gewusst, dass diese Orte einfach so zugänglich sind.

 

Viele Leute bezahlen für die Aussicht über Chicago viel Geld z.B. auf den Aussichtsplattformen des Willis Tower (ehemals Sears Tower) oder des John Hancock Building. Der Eintritt kostet bei beiden zwischen 30 und 45 Doller. Wem das zu viel Geld ist, aber trotzdem die Aussicht nicht missen möchte, kann im John Hacock Building mit dem Aufzug eine Etage unter der Besucherplattform mit 360° View "The Signature Room at the 95th" Bar besuchen.  Entweder nur einmal kurz  zum durchlaufen und Fotos machen, oder aber gemütlich an  mit einem Drink in der Hand den Ausblick genießen, den es schon ab 5 Doller gibt. Wie der Name schon sagt, befindet sich die Bar im 95sten Stock. Günstiger gibt es die Aussicht hier nicht, schon gar nicht mit einem leckeren Cocktail oder dem eigens gebrauchten 360° View Brew Bier.

Von hier oben hat man einen Blick über ganz Chicago und den Lake Michigan. Man sieht unten in Miniatur den Navy Pier, auf dem sich immer viele Menschen tummeln. Aber auch den Grant Park, in dem man super picknicken, Fahrrad fahren oder sich ein Open Air Theater anschauen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend stand der Navy Pear auf unserer Liste. Auf dem Pear sind verschiedene Attraktionen, die man besuchen bzw. machen kann. Von hier aus gibt es viele Bootstouren, mit denen man Chicago vom Wasser aus (z.Bsp. auf dem Chicago River) besichtigen kann. Auch gibt es hier unter Anderem eine Art botanischen Garten, ein Riesenrad, Restaurants, Museum und vieles mehr.

 

Was bei einer Chicago Tour auch nicht  fehlen darf,  ist das Cloud Gate, was auch gerne "die Bohne" oder "the Bean" genannt wird. Es handelt sich um eine große, spiegelnde Skulptur. Es hat die Form einer Wolke oder eben einer Bohne, in der man sich selbst mit der Skyline Chicagos betrachten und fotografieren kann.

 

Auf Höhe der Cloud Gate gibt es ein Hochhaus, welches für jüngere (ab 18) und ältere Menschen diverse Bars und Clubs bietet. Es ist eigentlich ein normales Wohnhaus, welches ebenfalls ein Hotel beinhaltet, aber eben auch eine Candy Bar, eine Hotel Bar mit diversen Spielmöglichkeiten wie Billiard, Hacky Sack, Tischhockey, Kicker usw. Auch kann man hier Football oder Basketball auf großen Leinwänden sehen. Gefühlt befindet sich auf jeder Etage eine neue Welt. Jede Etage hat ihr eigenes Design und somit ist für jeden Geschmack etwas dabei. Uns hat es hier überall gut gefallen. Wenn man an den "normalen" Aufzügen vorbeigeht, gelangt man noch zu einem weitere Aufzug, der nur zu einer Etage führt - nämlich zur einzigartigen "Cindys Roof-Top Bar", welche das Zuhause des Chicago Athletic Association - Fencers Club ist. Von der Bar hat man einen coolen Ausblick über den Grant Park und das Cloud Gate, sowie einige Gebäude der Skyline selbst. Danke an Tarik, der mir diese coolen Orte gezeigt hat ;-)

Ansonsten gibt es noch einige schicke Hochhäuser, wie z.B. den Trump Tower. Aber auch am River Walk kann man schöne Gebäude und coole Restaurants sehen -und die Briese vom Chicago River spüren. Wenn man am Chicago River entlang läuft, kann man auch einen Blick in die alte Unterwelt von Al Capone werfen. Chicago ist über mehrere Etagen mit einem Straßennetzwerk unterhöhlt. Heute wird der Verkehr unter Chicago so gut wie nur noch für Fracht- und Versorgungsverkehr genutzt. Früher waren das die Drogenrouten und Verstecke der Gangster. Wer ohne Navi in das unterirdische Straßennetz fährt, kommt oft nicht mehr raus. Die Routen sind so kompliziert und verstrickt, dass man sich hier meist verfährt. Es gibt besonders spannende Touren, die man buchen kann.  In denen fährt man durch die Unterwelt  und erfährt dazu noch etwas zu der Historie und Vergangenheit von Chicago und Al Capone.

 

Wie in mittlerweile vielen Großstädten, gibt es auch in Chicago an jeder Ecke Fahrradstationen, an denen man sich Fahrräder leihen kann und überall auch wieder abgeben kann. Dies können wir auf jeden Fall empfehlen. Wir nutzen das gerne und haben es auch schon in vielen Großstädten genutzt. In Chicago sind wir mit dem Fahrrad durch den Grant Park, bis hin zum Field Museum, dem Shedd Aquarium (beim Adler Planetarium), gefahren. Wer hier ist, egal ob bei Tag oder Nacht, weiß, von wo aus immer diese coole Skyline Fotos von Chicago gemacht werden. Man hat eine überragende Sicht, die insbesondere Nachts fantastisch aussieht.

 

Wenn es ums Essen geht, muss man in Chicago auf jeden Fall einmal eine Deep Dish Pizza probieren. Die beste Deep Dish, die wir gefunden haben, gibt es bei Giordanos.

Bei dieser Pizza ist der Name Programm. Die Pizza ist so tief bzw. dick wie ein Kuchen und enthält unzählige Schichten, Käse, Tomatensoße und den Belag deiner Wahl, um auf die Höhe einer Kuchenform zu kommen.

Lasst euch nicht durch die "größen" Abschrecken. Eine kleine Pizza ist für zwei Personen völlig ausreichend :-D

Ich habe sowohl mit Svenja, als auch mit einem Kollegen nur die "kleinste" Pizza zu zweit  geschafft. Allerdings kann ich euch vorab noch Cheese Curds empfehlen. Das sind frittierte Käsewürfel und schmecken einfach nur pervers geil. Gesund ist hier leider gar nichts ;-)

Generell kann man zusammenfassen, Chicago ist das kleinere und schönere New York. Genau die gleiche Atmosphäre, jedoch einfach nicht so viel los, direkt am Wasser gelegen und alles was das Herz begehrt in der Nähe.

 

- Milwaukee - 

Milwaukee ist die nächstgrößere Stadt, nördlich von Chicago und auch ein beliebter Wohnort hier in der Gegend. Es ist schon eher eine größere Stadt mit einigen Hochhäusern, jedoch deutlich kleiner als Chicago. Hier bin ich an einem Wochenende mal alleine hin, um mir die Stadt anzuschauen.

 

Nicht weit entfernt von Chicago, etwa 150 km nördlich befindet sich ein weiteres schönes Ausflugsziel.

Milwaukee hat eine schöne Hafenpromenade, in der im Sommer einige Festivals mit echten Stars stattfinden. Leider jedoch nicht im Winter. Die Flüsse, die durch Milwaukee gehen und um Lake Michigan münden, waren alle noch zugefroren.  Milwaukee ist für seine vielen deutschen Wurzeln bekannt. Hier gibt es wohl so viele Deutsche Brauereien und Kneipen, wie in keiner anderen Amerikanischen Stadt.

In Milwaukee gibt es für jeden Geschmack etwas. Für Motorrad Liebhaber gibt es hier ein Harley Davidson Museum, für Kunst Liebhaber ein modernes Art Museum, vor dem eines der bekanntesten LOVE Skulpturen steht. Direkt am Hafen befindet sich auch die Discovery World, ein Museum für große und kleine Entdecker. Hier geht es um Wissenschaft, Technologie, Umweltforschung und Projekte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zudem gibt es einen schönen Zoo und einen ziemlich großen Wochenmarkt.

 

Leider habe ich nur einen Bruchteil von Milwaukee sehen können. Mehr war leider bei einem Tagesausflug nicht drin. Ich muss dazu sagen, dass Svenja zu dem Zeitpunkt auch noch in Deutschland war und mir das Reisen hier allein nicht so viel Spaß gemacht hat.

-Abschied-

Nach vier Wochen in den USA hieß es dann wieder Koffer packen und zurück um vielleicht wieder zu kommen. Weitere Details dazu findet ihr hier: Auswandern in die USA

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Svenja & Alex

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