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BALI

Im Herbst 2017 führte es uns nach Bali, genauer gesagt nach Nusa Dua (ein Ort im Süden der Insel).

Wir flogen über Bangkok, machten dort einen kurzen Zwischenstopp, ehe es nochmal ca. 4 Stunden zum Flughafen Denpasar auf Bali ging.

 

Dies war unsere bisher längste und auch unsere erste gemeinsame Reise raus aus Europa, und es hat sich sowas von gelohnt! Alleine schon die Aussicht bei unseren Fluegen ueber Thailand und Indonesien. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ankunft

Angekommen sind wir am späten Nachmittag, sodass wir uns nur noch schnell frisch gemacht haben und uns dann Richtung Abendessen begeben haben. An diesem Abend stand ein Abendessen am Strand im Sand auf dem Programm. Es war eine traumhafte Atmosphere, es gab Livemusik und eine Feuershow. Was ein Start in einen Traumurlaub!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ersten Tage verbrachten wir viel am Pool und genossen den Luxus in unserem Hotel. Das Frühstück und generell das Essen war köstlich. Zum Frühstück und Abendessen gab es Buffet. Zum Mittag mal a la Carte und manchmal auch Buffet.

 

Ausflüge

Wir waren im Oktober hier, hatten 2 komplette Regentage und die Luft war extrem feucht. Das hat uns nichts ausgemacht, da wir es gerne warm mögen und mit der  tropische Luft gut klarkommen.

Und sind wir mal ehrlich, im Wasser ist man doch sowieso schon nass ;)

 

Insgesamt haben wir 2 Tagesausflüge gemacht und uns dafür einen Reiseführer (einen Balinesen mit deutschen Sprachkenntnissen) gebucht und mit ihm 2 Tage lang Tempel, Vulkane, typische Märkte, Reisterrassen, Restaurants und noch mehr Tempel besucht.

Wir hatten einen Taxi-Bus inklusive Fahrer und unserem Reiseführer für uns alleine und konnten jederzeit anhalten um schöne Bilder zu machen. Um hier noch Kosten zu sparen, könnte man sich so eine Fahrt auch mit weiteren teilen.

Auf Bali gibt es viele Wasserfälle. Wir sind auch zu einem gefahren, hatten an dem Tag jedoch leider etwas Pech mit dem Wetter bzw. Wasser. Zwei Tage zuvor gab es im Jungle ein großen Unwetter, sodass viele Schlammmassen in den Flüssen unterwegs waren und der Wasserfall dadurch auch mehr braun aus klar und blau war. Die Kulissen an sich sind aber einfach wunderschön.

Als wir dort waren, brodelte der Vulkan Agung und es drohte ein Ausbruch, weshalb bereits Bewohner evakuiert, Flüge umgeleitet, und in den europäischen Medien große Panik verbreitete wurde. Die Menschen hier auf Bali sind super entspannt damit umgegangen. Alle paar Jahre brodelt er und bricht auch mal ein bisschen aus.

Genau diesen haben wir besucht - natürlich mit Abstand. In den Dörfern in der Nähe des Vulkans standen Busse bereit um im Falle eines Ausbruchs die Menschen an die Küste zu bringen, doch ausgebrochen ist er letztendlich nicht. Es war atemberaubend entfernt am Fuß der Vulkane zu stehen und auch noch die schwarze, verbrannte Erde der letzten Ausbrüche von vor einigen Jahrzehnten zu sehen. Alte Vulkane sind immer eine Reise wert. Auch sollen Wanderungen an den Krater zum Sonnenaufgang traumhaft sein, was wir natürlich nicht machen konnten. In diesen Urlaub hatten wir auch für einen anderen nicht aktiven Vulkan keine Motivation uns bereits um 4 Uhr morgens auf den Weg zu machen.

Es gibt mehr 20.000 Tempel auf Bali. Einige stehen in den Gärten der Bewohner, einige in Wäldern, an den Straßen oder auch an Seen. Viele haben auch private Tempel auf dem Grundstück stehen und haben diese immer besser und teurer ausgestattet und hergerichtet als ihre Wohnhäuser. Unser Reiseführer erzählte, dass der durchschnittliche Balinese, der ein Tempel auf seinem Grundstück hat, für diesen etwas das 5-fach ausgibt wie für sein Wohnhaus. 

Eine wichtige Regel ist es, sich ein langes Tuch (einen sogenannten Sarong) um die Hüften zu binden. Dies ist sowohl für Frauen als auch für Männer Pflicht, wenn sie einen Tempel betreten.

Wir haben diese Tücher immer kostenlos an den öffentlichen Tempeln am Eingang zum Ausleihen bekommen. Es kann aber auch vorkommen, dass man diese käuflich erwerben oder ausleihen muss.

 

Wir waren sehr beeindruckt von einigen Tempeln, die aus Gold wunderschön verziert waren. Die Menschen geben ihren Besitz lieber für ihre Tempel aus und ihre Häuser wirken daneben oft fahl und heruntergekommen.

 

Ein weiteres Highlight für uns war der Besuch auf einigen Reisterrassen. Sie sind saftig grün und ein wahres Naturspektakel.  Diese grünen natürlich bewässerten Terrassen, auf denen Reis angebaut ist, ziehen sich Kilometer, wie kleine Becken einen Hang hinauf. Überall sah man Menschen zwischen den Terrassen arbeiten.

Die Menschen haben sich ein interessantes System zur Bewässerung überlegt. Aus kleinen Flüssen im Berg wird das Wasser über Leitungen zu den Terrassen gelenkt.

Es gibt schmale Wanderwege zwischen den Feldern, die man stundenlang entlang spazieren kann.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders fasziniert hat uns auch der Verkehr auf Bali. Man kann Bali natürlich auch allein erkunden, z.B. auf einem Roller. Jedoch ist es der Verkehrt echt verrückt und durcheinander hier, sodass wir froh waren einen Fahrer und ein Auto zu haben, zumindest in der Stadt.

Frisch gekochtes Essen, sowie kleine Supermärkte und Stände mit gekühlten Getränken findet man auch ständig an jeder Stelle. Sollte es uns noch einmal nach Bali verschlagen, würden wir definitiv noch mehr herumreisen und kein festes Hotel buchen, sondern über AirBnB mieten um einfach noch mehr zu sehen.

 

 

Visum

Um in Bali einzureisen, benötigst du einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate lang gültig ist. Bei deiner Einreise bekommst du dort einen Stempel hinein und darfst dich dann 30 Tage lang auf Bali aufhalten. Wichtig ist noch zu wissen, dass diese Einreiserlaubnis nicht verlängert werden kann.

 

Falls du länger als 30 Tage auf Bali bleiben möchtest, benötigst du ein Visum. Dieses kannst du bei deiner Einreise am Flughafen beantragen. Damit darfst du nach den 30 Tagen, die du mit dem Reisepass hast, nochmal 30 Tage länger bleiben. Dieses Visa nennt sich "Visa on Arrival".

 

Wenn du noch länger als die 60 Tage dort bleiben willst, kannst du vor deiner Einreise ein Visum beim zuständigen Konsulat beantragen. Damit darfst du dich dann bis zu 6 Monate am Stück Auf Bali aufhalten.

Lage

Bali ist eine Insel, welche zu Indonesien gehört und im indischen Ozean liegt. Die Hauptstadt von Bali ist Denpasar. Die Fläche der Insel ist ca. 5.780 km2 groß.

Die kleinen Inseln Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan gehören zu insgesamt 85 Inseln, die ebenfalls zur Provins Bali gehören. Interessant ist aber, dass davon nur 24 einen Namen haben.

 

Das Klima ist warm und die Luft immer feucht. Es gibt hier keinen Sommer oder Winter. Die Menschen kennen es nur warm (um die 30 Grad).  Es gibt allerdings Regenzeiten von November bis März.

 

Das Wasser hier ist ebenfalls immer angenehm warm und fällt nicht unter die 27 Grad Marke.

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Svenja & Alex

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